Gefühle

Gedicht von TZ

Was ist passiert in seiner Welt
Die dich noch fest umklammert hält
Der Blick nach draußen fällt dir schwer
Der Schritt nach draußen noch viel mehr

So tief verletzt, so ganz weit unten
Deine leuchtenden Augen sind verschwunden
Er verlieh dir Flügel mit seinen Versprechen
Doch er vergaß auch nicht, sie wieder zu brechen

Deine Welt ist grau, seit nun drei Wochen
Denn außer den Flügeln ist noch mehr zerbrochen
Dein Glück, deine Seele, dein Leben, dein Herz
Das alles ist heute ein einziger Schmerz

Deine Worte zu mir: "Jetzt verstehe ich dich
Ich kannte vorher solche Gefühle nicht!"
Sie bau´n mich nicht auf, sie tun mir nur weh
Weil ich meine Gefühle in deinen Augen seh'

Ich würd dir gern helfen, dieser Welt zu entflieh'n
Würde gern deine Bahnen nach oben zieh'n
Er tat dir weh, er hat dich verletzt
Hat mit großen Worten dein Innerstes zerfetzt

Ich weiß nicht, warum es plötzlich so ist
Warum du mich heute so negativ siehst
Vielleicht ist es nur der Hass auf 'nen Mann
Der deine Gefühle auch spüren kann

Doch wenn es auch schwer fällt, ich versuch' zu versteh'n
Du musst zur Verarbeitung deinen eignen Weg geh'n
Und ist einer der Wege, mich jetzt zu hassen
Dann soll es so sein, dann werd' ich dich lassen

Doch dieser Gedanke, er fällt mir so schwer
Ich wüsst gern warum und noch mehr
Eines ist sicher, ich stehe dazu
Meine Tür steht dir offen, kommst du mal zur Ruh'