Gerissene Wunden

Gedicht von TZ

Ich bin so einsam, hab Sehnsucht nach dir
Warst mir so nah, hast was geweckt in mir
Du sagtest Worte, nicht falsch zu verstehn
Ohne Bedeutung für dich, was war geschehn

Für dich, da war's von anfangen wichtig
Es war nur ein Spiel, heut seh ich das richtig
Du hast gespielt mit mir und mei'm Herz
Jetzt sitz ich allein und bin voller Schmerz

Es gibt halt solch Menschen, die Worte verkünden
Und hinterher ganz einfach verschwinden
Reißen Wunden, die sehr schlecht verheilen
Kann jetzt nur eins tun, den Schmerz zu verteilen

Sie sehn ja nicht, was sie angestellt haben
Fehlt nur noch - am Leid andrer sich laben
Nahmst mich in den Arm, trotz aller bedenken
Meine Seele steht Kopf, wohin soll ich sie lenken

Dein Gefühl ist ein Chaos, ein Chaos gar groß?
Hatte keine Bedeutung, ohne Bedeutung bloß?

Zum Schluss nur noch eines, gar nichtig und klein!
Du warst doch in Frankfurt, wo ist da der Rhein?