Gewalt

Gedicht von TVF

Pastellkreide adler 4
Er hat seine Hände in meine Haare gekrallt,
mich vom Stuhl hoch gezogen und an die Wand geknallt.
Mit einem dumpfen Schlag an die Tür aus Holz,
mit der Faust mich geschlagen, einmal verfehlt,
ein Loch ist in der Tür, abgesplittert das Holz.
Bis ich am Boden gelegen und gewimmert hab,
vor Schmerzen, bloß nicht weinen, nur ertrag!

Auf allen Vieren schleppe ich mich,
die Treppe hoch in mein Zimmer.
Ich kann mich nicht legen, es tut zu weh,
zum Stehen zu schwach, setze ich mich an den Tisch.
Auch das Sitzen tut weh und mein Kopf, mir ist schlecht,
es war doch nur eine Ohrfeige, sagt meine Mutter, hat sie recht?
Ich glaube es nicht, ich definiere es anders:

GEWALT GEWALT GEWALT