Kaffeehausgedanken

Gedicht von TZ

Ich sitze hier, in unserm Kaffee
Bin ganz allein, es tut so weh
So 50 Meter entfernt von Dir
Für mich 'ne Welt, weit weg von mir

Das Wissen, ich darf es Dir nicht sagen
Der riesen Druck, soll ich es wagen
Ich weiß, dass Du durch Druck Dich windest
Du Angst und Furcht, Du Mauern empfindest

Ich wollte es nie mehr geschehen lassen
Ich wollte mein Herz bei mir belassen
Du hast geschafft, was anderen verwehrt
Hast mich erobert, meine Mauern zerstört

Mit mir geschehen längst vergessene Sachen
Will körperliche Nähe und anderes machen
Bist Du bei mir, ist das Leben so leicht
Frag mich nur zu oft, "wie hat sie das erreicht?"

Jede freie Minute, will ich Dich um mich
Und weiß doch. Es ist nicht gut für Dich
Du sollst Dein Leben nicht auf mich nur beschränken
Sollst andere Leute und Freunde Dir schenken

Liest Du diese Zeilen, so hoffe ich sehr
Du verspürst keinen Druck, ich brauch Dich doch... mehr
Die "Freunde" die ich hatte, erwiesen sich als Graus
Mein Leben es ist... ich weiß es nicht... Aus?

Solang man mich brauchte, der "Gute" ich war
Vom Hass nun zerfressen, jetzt seh' ich es klar
Das einzige, was mich auf der Welt nun noch hält
Bist Du, ich weiß das Dir das nicht gefällt

Und doch ist es wahr, Du gibst mir die Kraft
Um weiter zu kämpfen, mit aller Macht
Denn Du bist es wert, auf dieser Welt noch zu bleiben
Die dunklen Gedanken daran zu vertreiben

Ich hoffe Du weißt, Du bist der Anker
Für mich und mein Leben, für meine Seele der Tanker
Werd' kämpfen, auch für Dich, ich will Dir beweisen
Das Leben kann schön sein, das Glück muss nicht reißen