Verlorene Welt

Gedicht von TZ

Dein Kampf war hart, vor kaum zwei Jahr'n
Musstest lernen, dass Mauern sehr standhaft war'n
Meine Mauern, die hoch und sehr dick waren
Sie schützten mich vor äußeren Gefahren

Im Laufe der Jahre, so Stein für Stein
Da wuchsen die Mauern und ich blieb allein
Dahinter geschützt vor der Außenwelt
"Ich bin nicht verletzbar und das allein zählt"

Nach außen zufrieden und fröhlich ich war
Denn Außen, das wusst' ich, bestand die Gefahr
Zeig Schwäche, die Wunden und du wirst erfahr'n
Dass deine Freunde nur falsche Freunde war'n

Du nahmst den Kampf trotz allem auf
Mit Liebe, Geduld und im Verlauf
Der Monate, so Stück für Stück
Kam ich zu dir in die Wirklichkeit zurück

Die Mauern bröckelten so pö a pö
Dafür das Glück wuchs in die Höh
Ich war berauscht vom Glück mit dir
Und merkte nicht, dass ich mich verlier

Die Zeit, sie legte eine Prüfung auf
Es kam immer dicker, so im Verlauf
des Jahres 2, das uns verband
Doch ich wollt sie halten, deine Hand

Erst Er, dann Sie, sie gingen fort
Doch wo du auch warst, ich war vor Ort
Nun bautest du sie, diese Wand
Das war dann zu viel, meine Kraft sie schwand

Das Beste wäre, ich lasse dich geh´n
Doch Zweifel in mir, kann dein Herz das versteh'n?
Mein Herz das sagte: "Das kannst du nicht
Sieh ihr in die Augen und das traurige Gesicht!"

So machte ich weiter aus Liebe zu dir
Ich konnte nicht reden, die Kraft fehlte mir
Die Sorgen, sie wuchsen und ich war allein
Kein Vorwurf an dich, es sollte so sein

Ich ließ dich jetzt immer mehr allein
Und kämpfte mit mir, diesem inneren Schwein
Doch als ich es schaffte, diese Worte zu schreiben
Warst du längst bei ihm und wolltest mich meiden

Einsam, voll Schmerz und Trauer dazu
Wurde mir endlich klar, was ich brauchte bist du
Die Liebe, sie ging und kehrt nicht mehr zurück
Doch Freudschaft mit dir ist auch noch ein Glück

Ist Freundschaft möglich, wir werden es seh'n
Der Schmerz der letzten Wochen, er muss erst vergeh'n
Für mich ist die Freundschaft nun alles was zählt
Denn die Liebe ist fort aus unserer Welt